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	<title>Phantastik Journal &#187; Horror</title>
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		<title>Brian Moreland: Schattenkrieger</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Meier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Texaner Brian Moreland landete in den USA mit seinem Debütroman &#8220;Schattenkrieger&#8221; einen Überraschungserfolg. Auf Amazon.com erlangte er Platz eins der Krimi- und Thrillerbestsellerliste und wurde mit dem Independent Publishers Award für den besten Horrorroman 2007 ausgezeichnet. Inhalt Jack Chambers, Veteran aus dem 2. WK, bewahrt seit sechzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Tief unter deutscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/05/Schattenkrieger.jpg"><img src="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/05/Schattenkrieger-150x150.jpg" alt="" title="Schattenkrieger" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2180" /></a>Der Texaner Brian Moreland landete in den USA mit seinem Debütroman &#8220;Schattenkrieger&#8221; einen Überraschungserfolg. Auf Amazon.com erlangte er Platz eins der Krimi- und Thrillerbestsellerliste und wurde mit dem Independent Publishers Award für den besten Horrorroman 2007 ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Inhalt</strong><br />
Jack Chambers, Veteran aus dem 2. WK, bewahrt seit sechzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Tief unter deutscher Erde verborgen liegt ein Nazi-Relikt, so bizarr und gefährlich, dass Chambers schwor, das Geheimnis mit ins Grab zu nehmen. Eine albtraumhafte Vision jedoch überzeugt ihn davon, dass das Relikt geboren werden muss. Er wendet sich mit einem düsteren Geständnis an seinen einzigen Vertrauten bei der Army. »Dies ist eine bislang unerzählte Geschichte, der wahre Grund für das Verschwinden meines gesamten Zugs im Oktober 1944 &#8230;«</p>
<p><strong>Charaktere</strong><br />
Jack Chambers ist ein alter Kriegsveteran. Im zweiten Weltkrieg kämpfte er auf Seiten der Alliierten im Hürtgenwald und führte dabei einen Zug. Mit seiner väterlichen Art gelingt es ihm immer wieder seine Männer zu motivieren. Rabbi Goldstein war als Zugssanitäter mit Chambers an der Front. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung der okkulten Machenschaften der Nazis. Lieutenant Fallon begegnete Chambers bereits bei einem früheren Feldzug. Als Söldner einer Spezialeinheit hat er seine eigenen Vorstellungen von Recht und Ordnung. Einerseits wird der alte Konflikt zwischen Chambers und Fallon wird wieder entfacht und andererseits trägt Chambers einen inneren Kampf aus indem er sich immer wieder sich selbst und seiner Verantwortung stellen muss. Mit dieser Ausgangslage fällt die Entwicklung, die die Charaktere durchleben dann doch etwas gering aus. Auch die Psychologie hinter den Schrecken des Krieges oder dessen Auswirkungen auf die Beteiligten bleibt aussen vor.</p>
<p><strong>Stil</strong><br />
Die Rahmenhandlung spielt in der Gegenwart. Jack Chambers&#8217; Enkel soll ein Tagebuch an einen Freund ausliefern. Der grösste Teil des Buches spielt um 1944 und erzählt was Jack und seinem Zug damals wirklich zugestossen ist. Diese Handlungen sind sehr mitreissend inszeniert. Die Geschehnisse in der Gegenwart dienen lediglich der Abrundung der ganzen Geschichte. Moreland versucht oft über die gleichen Elemente Atmosphäre zu schaffen. So ist es fast ausschliesslich das Regenwetter und plötzlich auftretender Nebel, der für Gruselstimmung herhalten muss. Das wirkt mit der Zeit etwas flach.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
&#8220;Schattenkrieger&#8221; ist ein temporeicher Roman. Die Spannung wird oft über die gleichen Elemente aufgebaut. Dennoch liest er sich flüssig und bietet viel harte Action. Wer psychologischen Tiefgang hinter dem Grauen des zweiten Weltkrieges sucht, sollte besser die Finger davon lassen. Für Fans rasanter Unterhaltung und trashigen Horrors ist &#8220;Schattenkrieger&#8221; eine gute Wahl.</p>
<p><strong>Phantastik Journal – Wertung:</strong> <strong> </strong> 4 out of 5 stars</p>
<p>Vielen Dank an den Ueberreuter Verlag für die freundliche zur Verfügungstellung des Rezensionsexemplares.</p>
<ul>
<li><strong>Autor:</strong> Brian Moreland</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Ueberreuter Verlag, Otherworld Fantasy</li>
<li><strong>Erschienen:</strong> 2/2010</li>
<li><strong>Seitenzahl</strong>: 416 Seiten</li>
<li><strong>ISBN:</strong> 9783800095179</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>DelToro, Guillermo &#8211; Hogan, Chuck: Die Saat</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Marischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Chuck Hogan]]></category>
		<category><![CDATA[Die Saat]]></category>
		<category><![CDATA[Guillermo del Toro]]></category>

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		<description><![CDATA[Am New Yorker JFK-Flughafen landet eine Passagiermaschine aus Berlin. Statt ans Gate zu rollen, bleibt sie abrupt stehen, der Funkkontakt bricht ab. Als die Feuerwehr anrückt, steht sie vor einem Rätsel: Sämtliche Fenster des Flugzeugs sind verdunkelt, kein Lebenszeichen dringt aus der Maschine. Eine Geiselnahme? Ein terroristischer Anschlag? Inhalt: Der New Yorker Ableger der CDC, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am New Yorker JFK-Flughafen landet eine Passagiermaschine aus  Berlin. Statt ans Gate zu rollen, bleibt sie abrupt stehen, der  Funkkontakt bricht ab. Als die Feuerwehr  anrückt, steht sie vor einem Rätsel: Sämtliche Fenster des Flugzeugs  sind verdunkelt, kein Lebenszeichen dringt aus der Maschine. Eine  Geiselnahme? Ein terroristischer Anschlag?</p>
<p><a href="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/03/DelToro_Hogan_Die_Saat.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1603" title="DelToro_Hogan_Die_Saat" src="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/03/DelToro_Hogan_Die_Saat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <strong>Inhalt:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der New Yorker Ableger der CDC, der Seuchenschutzbehörde, wird hinzugerufen. Als deren  Chef, Ephraim Goodweather, und seine Assistentin, die Epidemiologin  Nora, schließlich das Flugzeug betreten, können sie nicht glauben, was  sie sehen:  Fast alle Insassen, von den Passagieren bis zum Piloten, sind tot.  Das Merkwürdige daran: Sie sitzen alle friedlich auf ihren Plätzen. Es  sind weder Anzeichen eines Kampfes noch einer Panik zu erkennen. Allerdings können sie noch vier Überlebende bergen. Auch  die folgenden Untersuchungen ergeben nicht den geringsten Hinweis auf  Gas, Viren oder sonstige bioterroristische Ursache.  Goodweather ist ratlos, und seine tiefe Irritation steigert sich noch,  als einige der mittlerweile in Leichenschauhäuser abtransportierten  Toten spurlos verschwinden. Doch dann wendet sich ein alter rumänischer  Einwanderer, Professor Setrakian, an ihn und erzählt ihm eine  Geschichte, die er kaum glauben kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sprache/Stil:</strong></p>
<p>Eingänge Sprache, stilistisch sauber geschrieben. Ein Buch das sich leicht und flüssig lesen läßt.</p>
<p><strong>Charaktere:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptpersonen Eph Goodweather, Nora und Abraham Setrakian sind gut durchdacht und beschrieben. Die Nebencharaktere bleiben leider nur Darsteller im Hintergrund.</p>
<p><strong>Aufmachung:</strong></p>
<p>Hardcover. Edler Einband mit blutrotem Titelschriftzug auf silbernen Hintergrund.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Del Toro und Hogan schaffen es einen spannenden Auftakt zu ihrer geplanten Trilogie zu liefern. Allerdings kommt dem Leser möglicherweise doch alles schon irgendwie bekannt vor. Zuerst der Unglauben der Wissenschaftler und des Restes der Bevölkerung. Dann wandelt sich der Glaube von Eph und Nora und sie bilden mit Setrakian und einem russischen Rattenjäger eine kleine Truppe, die Vampire jagt &#8211; das hat mich stark an Kings &#8220;Salem&#8217;s Lot&#8221; erinnert. Und zu guter Letzt noch die etwas andere Darstellung des &#8220;Meisters&#8221; &#8211; einer von 7 uralten Vampirherrschern &#8211; der an eine Vampirgeneration aus Blade erinnert. Keine Reißzähne, sondern ein Stachel im Mund dient dazu das Blut seiner Opfer zu saugen. Trotzdem lesenswert. Mal sehen, wie die Fortsetzungen werden.</p>
<p>Phantastk Journal &#8211; Wertung: <strong> </strong> 4 out of 5 stars</p>
<ul>
<li><strong>Erschienen:</strong> September 2009</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3-453-26639-0</li>
<li><strong>EAN:</strong> 9783453266391</li>
<li><strong>Einband:</strong> gebunden</li>
<li><strong>Erschienen bei:</strong> Heyne</li>
<li><strong>Seitenzahl:</strong> 523</li>
<li><strong>Gewicht:</strong> 726 g</li>
<li><strong>Sprache(n):</strong> Deutsch</li>
<li><strong>Stilrichtung:</strong> Horror &#8211; Thriller</li>
<li><strong>Ausstattung: </strong>22 cm</li>
</ul>
<p><strong>Hinweise</strong><br />
Rezension von: Helmut Marischka</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Vielen Dank an den Heyne Verlag für die freundliche  Bereitstellung  des Rezensionsexemplars.</em></span></p>
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		<title>King, Stephen: Die Arena</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Marischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Die Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
		<category><![CDATA[The Dome]]></category>

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		<description><![CDATA[Dale &#8220;Barbie&#8221; Barbara ist gerade dabei die Kleinstadt Chester&#8217;s Mill in Maine zu verlassen, als ein Sportflugzeug mitten in der Luft explodiert und die Trümmer der Maschine unweit von ihm am Boden zerschellen. Es scheint fast so, als ob die Maschine gegen eine unsichtbare Barriere geprallt wäre. Als dann auch noch ein wahrer Regen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dale &#8220;Barbie&#8221; Barbara ist gerade dabei die Kleinstadt Chester&#8217;s Mill in Maine zu verlassen, als ein Sportflugzeug mitten in der Luft explodiert und die Trümmer der Maschine unweit von ihm am Boden zerschellen. Es scheint fast so, als ob die Maschine gegen eine unsichtbare Barriere geprallt wäre. Als dann auch noch ein wahrer Regen an toten und verletzten Vögeln auf den Boden landet, ist er sich sicher, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/02/King_Die_Arena.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1563" title="King_Arena" src="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2010/02/King_Die_Arena-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <strong>Inhalt:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem sich noch einige kleinere und größere Unfälle im Zusammenhang mit der herabsausenden Kuppel ereignet haben, werden natürlich auch Polizei, Medien und schließlich die U.S. Army auf den Plan gerufen. Doch die mysteriöse Barriere, die fortan der &#8220;Dome&#8221; genannt wird, erweist sich als undurchdringlich. Weder Kugeln, Fernlenkwaffen noch hochkonzentrierte Säure können das Hindernis durchdringen. In Chester&#8217;s Mills spitzt sich nach und nach die Situation zu. Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, das Propan zum Betreiben der Notaggregate ist seltsamerweise verschwunden und auf lange Sicht, werden Wasser und Lebensmittel ebenfalls zur Neige gehen. Derweil macht sich der örtliche Gebrauchtwagenhändler und zweiter Stadtverordnete &#8220;Big Jim&#8221; Rennie, mithilfe seines Sohnes Junior und des neuen Polizeichefs Randolph daran, die Macht zu ergreifen. Und die Mittel, die er dazu benutzt werden immer brutaler und grausamer.</p>
<p><strong>Sprache/Stil:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">King is back. Leicht und locker läßt sich das epochale Werk lesen und die Sprache passt auf den Punkt genau zum Zeitgeschehen.</p>
<p><strong>Charaktere:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf den 1280 Seiten tauchen viele unterschiedliche Protagonisten, Antagonisten und solche Charaktere auf, die man mitunter nicht zuordnen kann. Es ist auch King nicht möglich auf die Vielzahl der Personen im Detail einzugehen, aber zumindest auf die Meisten.</p>
<p><strong>Aufmachung:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hardcover. Unter dem Titelschriftzug die Darstellung einer Miniaturstadt unter einer Glaskuppel, die wohl am ehesten an eine der beliebten Schneekugeln erinnert.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das neuste monströse Werk des &#8220;King of Horror&#8221; (immerhin das umfangreichste seit &#8220;The Stand&#8221;) überzeugt in allen Belangen. Stilistisch einwandfrei, spannend und mitreißend, mit einer Vielzahl von Personen, denen man am liebsten helfen, oder sie auf der Stelle erwürgen möchte.</p>
<p>Phantastk Journal &#8211; Wertung: <strong> </strong> 5 out of 5 stars</p>
<ul>
<li><strong>Erschienen:</strong> November 2009</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3-453-26628-5</li>
<li><strong>EAN:</strong> 9783453266285</li>
<li><strong>Einband:</strong> gebunden</li>
<li><strong>Erschienen bei:</strong> Heyne</li>
<li><strong>Seitenzahl:</strong> 1280</li>
<li><strong>Gewicht:</strong> 1255 g</li>
<li><strong>Sprache(n):</strong> Deutsch</li>
<li><strong>Stilrichtung:</strong> Horror &#8211; Thriller</li>
<li><strong>Ausstattung: </strong>22 cm</li>
</ul>
<p><strong>Hinweise</strong><br />
Rezension von: Helmut Marischka</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Vielen Dank an den Heyne Verlag für die freundliche Bereitstellung  des Rezensionsexemplars.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		</item>
		<item>
		<title>Newman, Kim: Die Vampire</title>
		<link>http://www.phantastik-journal.ch/2009/10/07/newman-kim-die-vampire/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Marischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Newman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein unbedingt lesenswertes Epos. Trotz der über 1200 Seiten wird es nie langweilig und bleibt auch trotz der Fülle der vorkommenden Charaktere immer spannend und mitreißend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Epos spielt in einer Welt, in der Vlad Dracul nicht von Abraham van Helsing vernichtet wurde, sondern als Prinzgemahl von Königin Victoria auf dem englischen Thron landet …</p>
<p><strong>Inhalt:</strong><br />
<a rel="attachment wp-att-473" href="http://www.phantastik-journal.ch/2009/10/07/newman-kim-die-vampire/die-vampire/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-473" title="Die Vampire" src="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2009/12/Die-Vampire-150x150.jpg" alt="Die Vampire" width="150" height="150" /></a>Anno Dracula<br />
London 1888</p>
<p>Im nebligen London zieht der Vampirfürst Dracula die Fäden. Ihm ist es gelungen Van Helsing und Jonathan Harker zu töten. Mina Harker ist selbst eine Blutsaugerin und Queen Viktoria nur eine willenlose Marionette des Obervampirs. Seine karpatische Garde sorgt mit harter Hand für Ordnung, trotzdem werden im Stadtteil Whitechapel Vampirhuren reihenweise gemeuchelt. Ein Mörder mit einem Silberskalpell treibt dort sein Unwesen: Jack the Ripper. Der menschliche Meisterspion, Charles Beauregard, Mitglied des einflussreichen Diogenes-Clubs, und die Vampirälteste Genevieve begeben sich auf die Jagd, um dem Mörder das Handwerk zu legen.</p>
<p>Der Rote Baron<br />
Frankreich/Deutschland 1918</p>
<p>Dracula wurde aus England vertrieben. Der Vampirfürst sucht sich neue Verbündete. In Deutschland findet er Kaiser Wilhelm, mit dem er die Weltherrsschaft erringen will. Der Rote Baron, Manfred von Richthofen und sein Jagdgeschwader spielen dabei eine wesentliche Rolle. Beauregard ist mittlerweile einer der Führer des Dio0genes Clubs. Er beauftragt seinen Gefolgsmann Edwin Winthrop, den Roten Baron und seine unmenschliche Truppe auszuspionieren. Kate Reed, die – mittlerweile – vampirische Reporterin begibt sich ebenfalls nach Frankreich, wo es zu einer entscheidenden Schlacht kommen soll.</p>
<p>Dracula Cha-cha-cha<br />
Rom 1959</p>
<p>Beauregard, immer noch warmblütig und über 100 Jahre alt, steht dem Tode nahe.  Seine einstigen Geliebten, die Vampirinnen  Genevieve und Kate Reed sorgen sich um ihn und seine Zukunft. Zur gleichen Zeit soll in Rom die Hochzeit des Grafen Dracula und der moldawischen Prinzessin Asa Vajda stattfinden. Ein unbekannter Mann, der scharlachrote Henker, beginnt wahllos Vampirälteste zu ermorden. Und dann gibt es da noch Hamish Bond, einen Geheimagenten des Diogenes Clubs, der es ansscheinend auch darauf abgesehen hat Vlad Tepes ein Ende zu bereiten.</p>
<p><strong>Stil/Sprache:</strong><br />
Beides is t relativ anspruchsvoll, trotzdem gerät man beim Lesen der rund 1280 Seiten nicht ins Stocken.</p>
<p><strong>Charaktere:</strong><br />
Die Hauptcharaktere sind gut beschrieben und entwickeln sich im Laufe ihres langen Lebens glaubwürdig weiter. Dracula selbst taucht nur selten auf, bleibt aber dadurch immer geheimnisvoll und interessant. Ansonsten spielt der Autor mit dem “Was wäre wenn” – Prinzip. Eine fast unüberschaubare Anzahl von historischen und mystischen Figuren tauchen in diesem faszinierenden Werk auf.  Professor Moriaty,  Sherlock Holmes,  Dr. Jekyll, Edgar Allen Poe, Lord Ruthven und Oscar Wilde sind nur einige davon. Wen Hamish Bond darstellen soll muss man, glaube ich, nicht extra erwähnen.</p>
<p><strong>Aufmachung</strong><br />
Das Buch hat wieder ein Cover, dass dem Betrachter unwillkürlich bekannt vorkommt. Doch ziert hier nicht ein Schwert – wie bei der Elfen -Reihe, oder eine Axt, wie bei den Zwergen, den Vordergrund des Covers, sondern – wie soll es auch anders sein – ein Kreuz, vor der Silhouette einer Stadt (London?) und dem vollem Mond.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ein unbedingt lesenswertes Epos. Trotz der über 1200 Seiten wird es nie langweilig und bleibt auch trotz der Fülle der vorkommenden Charaktere immer spannend und mitreißend.</p>
<p><strong>Phantastik Journal &#8211; Wertung: <strong> </strong> 5 out of 5 stars</strong></p>
<ul>
<li> <strong>Erschienen:</strong> April 2009</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3-453-53296-1</li>
<li><strong>EAN:</strong> 9783453532960</li>
<li><strong>Einband:</strong> kartoniert/broschiert</li>
<li> <strong>Erschienen bei:</strong> Heyne</li>
<li><strong>Seitenzahl:</strong> 1280</li>
<li><strong>Gewicht:</strong> 885 g</li>
<li><strong>Sprache(n):</strong> Deutsch</li>
<li><strong>Übersetzt von:</strong> Frank Böhmert</li>
<li><strong>Ausstattung: </strong> 21 cm</li>
</ul>
<p><strong>Hinweise</strong><br />
Rezension von: Helmut Marischka</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vielen Dank an den Heyne Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</span></p>
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		<item>
		<title>Goingback, Owl: Dunkler als die Nacht</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 14:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Scherrer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkler als die Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Owl Goingback]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Dunkler als die Nacht ist ein düsterer Schauerroman für Genießer, die den subtilen Horror zu schätzen wissen. Es ist ein unterhaltsames, gutes Buch das bequem in jede Tasche passt. Leser, die auf der Suche nach blutrünstigen Monstern und Gewaltszenen sind, werden diesem Roman allerdings nicht viel abgewinnen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den eigenen vier Wänden findet man Geborgenheit und Schutz. Was könnte schlimmer sein, als wenn sich die vermeintliche Sicherheit plötzlich als Trugbild erweist?<br />
Mit seinem Roman „Dunkler als die Nacht“ spürt Owl Goingback  den geheimsten Ängsten der Menschen nach.</p>
<div><strong>Inhalt</strong><br />
<a rel="attachment wp-att-313" href="http://www.phantastik-journal.ch/2008/04/28/goingback-owl-dunkler-als-die-nacht/dunkler-als-die-nacht/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-313" title="Dunkler als die Nacht" src="http://www.phantastik-journal.ch/wp-content/uploads/2009/11/Dunkler-als-die-Nacht-150x150.jpg" alt="Dunkler als die Nacht" width="150" height="150" /></a>Der Autor Mike Anthony schreibt Horror- und Dark Fantasy Romane. Als seine schrullige Großmutter stirbt und ihm ihr Haus in Missoury hinterlässt, verlässt er mit seiner Frau Holly und den beiden Kindern Megan und Tommy das hektische New York und zieht nach Houdson County. Obwohl er nach dem Tod seiner Eltern einige Zeit bei seiner schrulligen Großmutter Vivian Martin verbracht hatte, erinnert er sich kaum noch an diese Zeit.<br />
Das mulmige Gefühl, das ihn auf der Fahrt zu seinem neuen Heim begleitet, ignoriert er.</p>
<p>Als sie ankommen entpuppt sich das Bauernhaus als vollgestopft mit Kisten, uralten Zeitungen und allerlei anderem Kram. Die Familie beginnt das Haus zu renovieren. Alles bis auf die Sammlung der Kachinapuppen &#8211; kleine mit Stofffetzen und Federn geschmückte Holzpuppen der Hopi Indiander &#8211; wird entsorgt. Aus dem düsteren alten Kasten wird ein hübsches Wohnhaus.<br />
Holly beginnt die furchterregenden Holzmasken im Wohnzimmer von der Wand zu nehmen. Als sie für einen Moment aus dem Zimmer geht, hört sie einen lauten Knall. Sie findet eine der verbleibenden Masken in zwei Teilen gespalten, am Boden liegend. Gleichzeitig ist in der Wand ein langer, senkrechter Riss erschienen aus dem eine eigenartige Kälte dringt.</p>
<p>Auf den neu verlegten Bodenfliesen der Küche erscheinen plötzlich Flecken in der Form von menschlichen Fratzen, die jeden Tag dunkler werden und immer klarer zu erkennen sind. Die Kinder sehen seltsame Schatten durchs Haus huschen. Schließlich verschwindet die Katze. Mike findet sie am nächsten Tag bestialisch zugerichtet im Keller des Hauses. Der Sheriff tut den Vorfall kurz entschlossen als natürlichen Tod ab.<br />
Die Bewohner des kleinen Städtchens die schon Mikes Großmutter als verrückt abgestempelt hatten, übertragen ihre Antipathie auf die Anthonys. Auch der Sheriff ist der Meinung, dass Mike sich bloß wichtig machen will um die Verkaufszahlen seiner Bücher anzukurbeln, denn so etwas wie Schreckgespenster, gibt es einfach nicht.</p>
<p>Der Einzige der die Gefahr erkennt und ihnen helfen könnte, ist ein seltsamer alter Indianer mit einem Gehirntumor. Doch von seiner Hilfe will Mike nichts wissen. Er ist Realist und weigert sich konsequent, an die Existenz von Schreckgespenstern oder Schatten zu glauben. Schließlich ist er nicht so verrückt wie seine Großmutter und er weiß, dass sich jedes Vorkommnis völlig logisch erklären lässt. Die Vorfälle häufen sich und die Situation eskaliert.</p>
<p><strong>Stil / Sprache </strong><br />
Der Roman ist flüssig geschrieben und die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Die gut ausgearbeitete Entwicklung der Story sorgt für ein angenehm schauerliches Lesevergnügen.</p>
<p>Die Idee der Geschichte wurde unterhaltsam und spannend umgesetzt. Von Beginn an, zieht sich ein kaum merklicher, drohender Unterton durch den Roman, der Kapitel für Kapitel immer eindringlicher und beklemmender wird. Der Autor verzichtet auf blutige, reißerische Szenen, sondern spricht statt dessen, sehr subtil, die Urängste der Menschen an. Besonders die Anmerkung des Autors am Schluss trägt nicht wirklich zur Beruhigung des Lesers bei.<br />
Es ist deutlich erkennbar, dass sich der Autor in den Mythen von denen er erzählt wie zu Hause fühlt und umfassend recherchiert hat.</p>
<p><strong>Charaktere </strong><br />
Mike Anthony, der Schriftsteller, will sich und seiner Umgebung unbedingt beweisen, dass er ein vernünftiger Mann ist, der an Fakten- und nicht an Märchen glaubt und für alles eine logische Erklärung findet. Er befindet sich in der Zwickmühle. Einerseits würde er gerne auf seinen Instinkt hören, andererseits kann er sich das selbst nicht erlauben, da er auf keinen Fall als verrückt gelten will. Er weigert sich an etwas Übernatürliches zu glauben. Im Lauf der Geschichte steigert sich seine Unsicherheit und er versucht für alles eine vernünftige Erklärung zu finden. Seine Frau Holly ist anfangs ebenso kritisch, beginnt aber im Lauf der Geschichte ihrem Instinkt immer mehr zu vertrauen. Als sie seltsame Schatten sieht und befürchten muss, dass ihre Kinder Megan und Tommy in Gefahr sind, beginnt sie auch Unnatürliches in Betracht zu ziehen. Die Warnungen des alten Indianers Sam, der eine ziemlich genaue Vorstellung davon hat was im Haus der Anthonys passiert, bringen etwas Hintergrundwissen über indianische Mythen in die Geschichte.</p>
<p><strong>Aufmachung </strong><br />
Der Titel erfasst den Kern der Geschichte und harmoniert mit dem Titelbild, das klar auf das Genre hindeutet und gut zur Story passt. Der Text auf der Hinterseite führt kurz in die Geschichte ein und macht neugierig.</p>
<p><strong>Fazit </strong></div>
<div>Dunkler als die Nacht ist ein düsterer Schauerroman für Genießer, die den subtilen Horror zu schätzen wissen. Es ist ein unterhaltsames, gutes Buch das bequem in jede Tasche passt. Leser, die auf der Suche nach blutrünstigen Monstern und Gewaltszenen sind, werden diesem Roman allerdings nicht viel abgewinnen können.</div>
<div></div>
<div><strong>Phantastik Journal &#8211; Wertung: <strong> </strong> 4 out of 5 stars</strong></div>
<div>
<ul>
<li> <strong>Erschienen:</strong> März 2008</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3-902607-03-3</li>
<li><strong>Einband:</strong> kartoniert/broschiert</li>
<li> <strong>Erschienen bei:</strong> Otherworld Verlag</li>
<li><strong>Seitenzahl:</strong> 351</li>
<li><strong>Gewicht:</strong> 213 g</li>
<li><strong>Sprache(n):</strong> Deutsch</li>
<li><strong>Übersetzt von:</strong> Michael Krug</li>
<li><strong>Ausstattung: </strong> 1 farbige Abbildungen</li>
</ul>
</div>
<div><strong><br />
</strong></div>
<div><strong>Hinweise</strong></div>
<div>Rezension von: Alex Blaschke</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vielen Dank an den Otherworld Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</span></div>
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