In nicht weit entfernter Zukunft kaufen sich die Menschen Organe wie sonstiges elektronisches Equipment und lassen sich diese implantieren. Doch die Wirklichkeit ist rauer, als die Meisten der Kunden denken. Für zahlungsunfähige Organbesitzer kann es durchaus lebensgefährlich werden.
Kinostart: 03.06.2010
Laufzeit: 111 Min
FSK: ab 18
Die Repo Men sind das Inkassobüro für “Union” die Firma, die die künstlichen Organe vertreibt. Ihre Aufgabe ist es, säumigen Schuldnern ihre nicht abbezahlten künstlichen Organe wieder abzunehmen. Die Kollegen Remy (Jude Law) und Jake (Forest Whitaker) zählen zu den Besten ihrer Gilde. Für ihren gefühlskalten Boss Frank (Liev Schrieber) operieren sie den Kunden noch vor Ort die plastik Organe wieder aus dem Körper. Von Gesetz wegen müssen sie ihre Kunden vorher fragen, ob diese möchten, dass ein Krankenwagen für die erste Hilfe nach dem Eingriff bereitsteht. Wozu es meist jedoch nicht kommt. Als Remy von seiner Frau Carol (Caric van Houten) wegen seines Jobs verlassen wird, bekommt er Gewissensbisse. Er will aussteigen. Aber ein Unfall macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Remy benötigt ein künstliches Herz, für das er die Raten nur aufbringen kann, wenn er weiterhin als Repo Man arbeitet. Doch Remy sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Gemeinsam mit der Sängerin Beth (Alice Braga) taucht er unter, womit aus dem Jäger ganz schnell ein Gejagter wird.
Fazit:
Ein durchaus aktuelles und heißes Thema. Leider geht der Film so überhaupt nicht auf dieses ein, sondern ergeht sich in Gewalt – und Ekelszenen. Nichts gegen Actionfilme, doch wenn schon ein guter Hintergrundstoff vorhanden ist, sollte doch wenigstens darauf eingegangen werden. Einzig der Schluss wartet noch mit einem kleinem Überraschungseffekt auf.
Phantastik Journal – Wertung: 




Artikel von Helmut Marischka
















