Saturday September 11th 2010

Finn, Thomas: Das schwarze Auge – Das Greifenopfer

Die Stadt Lowangen am Fluß Svellt leidet noch immer an den Folgen des verlorenen Krieges gegen die Orks. Nun kehrt einer ihrer  Söhne nach langer Abwesenheit zurück und gibt vor, das Erbe seines Vaters antreten zu wollen. Doch der bereits tot geglaubte Greifwin hegt in Wirklichkeit ganz andere Pläne.

Inhalt:

Greifwin, der in Begleitung einer Adligen, deren Zofe und deren Hofmagier nach Lowangen zurückkehrt, ist jedoch nicht derjenige, für den er sich ausgibt. Viel mehr ist er ein Phex-Geweihter, dem sein Gott seit einiger Zeit Visionen beschert. Auf Grund dieser Visionen ist der junge Dieb überzeugt, er müsse den geheimnisvollen Sternenstaub finden. Und die vier magischen Bilder einer unbekannten Malerin sollen ihm den Weg dorthin weisen. Doch auch der Akademieleiter der Magierschule zu Lowangen, Elcarna, wird auf ihn aufmerksam und sendet Greifwins vermeintliche Jugendfreundin, die Halbelfe Maya aus, um ihn zu beobachten und notfalls einzugreifen. Greifwin stiehlt alle vier Bilder – das Letzte geradewegs vor Mayas Nase – nur um in die Gewalt der Adligen und ihrer Schergen zu geraten, die allesamt Anhänger des namelosen dreizehnten Gottes sind. Währenddessen bereitet Shadrak Wassoi, der schwarze Marschall der Orks und der Göttergesandte Aikor Brazoragh einen Feldzug in die Blutzinnen vor, um dort eine “Götterwaffe” zu bergen. Und dann mischen sich auch noch die Trolle Knopphold und Krallulatsch, Sohn des Krallerwatsch ein. Ein erbittertes Rennen gegen die Zeit beginnt.

Stil/Sprache:

Auch für Nichtkenner des schwarzen Auges ist alles verständlich. Der Stil ist einwandfrei.

Charaktere:

Die Protagonisten und auch die Antagonisten sind liebevoll und tiefgründig dargestellt.

Umsetzung:

Die Sprecher – Axel Ludwig und Sabine Brandauer – gehen in der Geschichte regelrecht auf. Wunderbar stellen sie die verschiedenen Charaktere dar.

Aufmachung:

Box mit 6 CDs. Ein Greif vor rotem Hintergrund mit blitzdurchzogenem Firmament.

Fazit:

Sehr gelungen wird die spannende Geschichte um Maya und Greifwin in Szene gesetzt. Auch für nicht DSA-Kenner ein wahres Hörvergnügnen.

Phantastk Journal – Wertung: ★★★★★

  • Erschienen: Mai 2006
  • ISBN-10: 3-938915-02-1
  • EAN: 9783938915028
  • Sprecher: Axel Ludwig, Sabine Brandauer
  • Erschienen bei: Lighthouse Home Entertain
  • Autor:Thomas Finn
  • Gewicht: 240 g
  • Sprache(n): Deutsch
  • Spieldauer: 452 Min.
  • Stilrichtung: Fantasy
  • Anzahl: 6
  • Medium: CD

Hinweise
Rezension von: Helmut Marischka

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Verwandte Themen

Leave a Reply

Weitere Beiträge

Don-Schauen, Florian: DSA – Das Ferdoker Pergament – Drakensang
Don-Schauen, Florian: DSA – Das Ferdoker Pergament – Drakensang

Der Diebeslehrling Gwidion soll eigentlich nur Wache halten. Aber dann misslingt der Plan, mit dem Meisterdiebin Mora [Read More]

Maxime Chattam: Alterra
Maxime Chattam: Alterra

“Wo wirst du sein, wenn die Welt untergeht?” Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger [Read More]

Meyer, Kai: Die Sturmkönige – Glutsand
Meyer, Kai: Die Sturmkönige – Glutsand

“Ich sehe eine Welt ohne Zauber. Eine Welt ohne euch, ohne das Leben, das ihr liebt. Seht, wie ich sehe, und [Read More]

Meyer, Kai: Die Sturmkönige – Wunschkrieg
Meyer, Kai: Die Sturmkönige – Wunschkrieg

Eine Macht, größer als alle Magie, geheimnisumwittert und – unauffindbar: die Macht des Dritten Wunsches. Mit ihr [Read More]