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Gesa Schwartz

Geschrieben von am 3. Mai 2010 – 10:15Ein Kommentar

Die Autorin Gesa Schwartz hat auf der Leipziger Buchmesse ihren Debütroman “Grim – Das Siegel des Feuers”, erschienen bei Egmont Lyx, vorgestellt. Phantastik-Journal hat die Gelegenheit genutzt und die erfolgreiche Newcomerin zum Interview bitten dürfen.

Hallo Gesa, stelle dich doch bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Gesa Schwartz, ich bin Schriftstellerin und lebe in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. Vor wenigen Wochen ist mein Phantastik-Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ bei Egmont Lyx erschienen.


Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Seit ich denken kann, erzähle ich Geschichten, und sobald ich dazu in der Lage war, habe ich sie aufgeschrieben. Das Schreiben ist eine wesentliche Konstante in meinem Leben, eine Leidenschaft, ohne die ich mir meine Existenz nicht vorstellen möchte.


Warum Phantastik?

Die Phantastik fasziniert mich, weil in diesem Genre alles möglich ist. Allerdings hat sich mir die Frage nach einem Genre, in dem ich schreiben möchte, nie gestellt, da ich immer von der Geschichte ausgehe, die ich erzählen möchte. So ist sie es auch, die das Genre bestimmt. Bei Grim war es dann relativ schnell eindeutig, dass es eine Geschichte im Genre der Phantastik werden würde. ;)


Dein Roman “Grim” befasst sich mit einer Welt hinter dem Offensichtlichen, insbesondere der Rasse der Gargoyles. Was verbindet dich im alltäglichen Leben mit diesen steinernen Gesellen?

Gargoyles symbolisieren für mich das Phantastische und Geheimnisvolle in unserem Alltag, das mich schon immer fasziniert hat und dem wir in meinen Augen wesentlich mehr Beachtung und Bedeutung zukommen lassen sollten.


Wieviel von dir steckt in deinen Romanfiguren?

Ich stecke in all meinen Figuren – in welchem Ausmaß dies der Fall ist bzw. welche meiner Eigenschaften und Charakterzüge sich bei welcher Figur zeigen, überlasse ich der Spekulation des Lesers.


Was war dein persönlicher Auslöser für genau diese Geschichte?

Der Auslöser war das Bild einer düsteren Gestalt über den Dächern von Paris, die ich später unter dem Namen Grim kennenlernte. Als ich seinen Namen erfuhr, wusste ich, dass ich seine Geschichte erfahren und erzählen wollte.


Bist du selbst einmal in der Unterwelt von Paris gewesen für eine Vorort-Recherche? Wie hat sich deine übrige Informationssuche gestaltet?

Ja, ich habe mich sowohl in der Ober- als auch in der Unterwelt von Paris (und auch von Rom, einem weiteren Schauplatz der Geschichte) ausgiebig herumgetrieben. Auf meiner Homepage kann man einen Einblick in die Recherchearbeit gewinnen. Recherche ist mir bei der Arbeit an einem Roman sehr wichtig, und auch bei Grim habe ich in den unterschiedlichsten Bereichen recherchiert, seien es recht gewöhnliche Themen wie Bildhauerei, Mythologien, Kampfkunst und Wasserspeier oder auch etwas andere Bereiche wie Lockpicking, die Überwachungsmaßnahmen auf Pariser Friedhöfen oder eben die Unterwelten unserer Städte. Wie ich an die einzelnen Bereiche herangehe, ist so unterschiedlich wie die Themen selbst es sind, aber wenn es irgendwie möglich ist, bemühe ich mich, hautnah das zu erleben, was ich meinen Figuren in der Geschichte zumute.


Dein Debütroman erhält durch die Bank tolle Kritiken. Wie fühlt es sich für dich an, mit deinem Erstling so einen Erfolg einzufahren?

Es ist noch immer ein ganz unwirkliches Gefühl, dass ich mit meiner Geschichte Menschen erreiche, die sich gemeinsam mit meinen Figuren auf ein Abenteuer begeben und Freude dabei empfinden. Neben den Geschichten sind es diese Leser, für die ich schreibe, und daher freut es mich sehr, dass Grim bei ihnen so gut ankommt.


Was darf der Leser als nächstes von dir erwarten? Wie geht es weiter?

Gerade habe ich ein weiteres Abenteuer um Grim beendet und ich beschäftige mich nun mit neuen Projekten. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass es mit Grim auch nach seinem zweiten Abenteuer weitergehen wird, aber es wird auch etwas ganz Neues von mir geben, über das ich mich allerdings noch in Schweigen hüllen muss.

Vielen Dank für das nette Interview und alles Gute für die Zukunft.

Wer mehr über die Autorin Gesa Schwartz und ihren Roman “Grim – Das Siegel des Feuers” erfahren möchte, kann dies auf ihrer Webseite tun.

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