Der fantastiche Mr. Fox
Mr. Fox war immer der beste Hühnerdieb weit und breit. Sich in einen Stall zu schleichen und dort nach Belieben Beute zu machen, lag nicht nur in seiner Natur; das war einfach seine Berufung. Doch aus Liebe zu seiner Frau Mrs. Fox und seinem kleinen Ash hat er seine Passion aufgegeben.
Kinostart:Â 13.05.2010
Laufzeit:Â 90 Min
FSK: Â ab 6
Nun führt er ein ruhiges Leben in einem zum Fuchsbau umgestalteten Baum und verdient sein Auskommen als Kolumnist für eine Zeitung. Alles könnte perfekt sein, gäbe es da nicht seine drei Nachbarn, die reichen Bauern Grimm, Gräulich und Grob, die die größten Geflügelzuchten des Landes ihr Eigen nennen. Grob ist darüber hinaus noch der erfolgreichste Produzent von Apfelweinen. Natürlich ist die Versuchung für Mr. Fox einfach zu nah und auch viel zu groß. Schließlich plant er drei perfekte Raubzüge und führt sie zusammen mit seinem Freund Kylie, einem furchtsamen, aber treuen Opossum, durch. Nur macht er sich die drei gierigen Bauern damit zu Todfeinden. Angeführt von dem sadistischen Trinker Grob nehmen sie das Heim der Familie Fox unter Beschuss.
Fazit:
Dieser, heutzutage schon fast archaisch anmutende, Animationsfilm, ist eigentlich kein Kinderfilm. Er zeigt hauptsächlich das Dilemma freiheitsliebender Wesen – Zitat Mr. Fox: “Merkt euch, wir sind wilde Tiere.” – gegenüber den Mächtigen, dem Großkapital auf. Spaß macht er trotz, oder gerade deswegen.
Phantastik Journal – Wertung: 




Artikel von Helmut Marischka



