Fall 39
Die, ohnehin schon überarbeitete, Sozialarbeiterin Emily Jenkins (Renée Zellweger) hat ein gutes Gespür für Familien in denen etwas nicht stimmt. Als sie ihre 39te Akte auf den Schreibtisch bekommt, spürt sie sofort, daß sie dieser Sache nachgehen muss.
Kinostart:Â 11.03.2010
Laufzeit:Â 113 Min
FSK: Â ab 16
Als sie die Familie, der zarten, zehnjährigen Lilith (Jodelle Ferland) besucht, stößt sie sofort auf Abweisung. Die Mutter Margaret (Kerry O’Malley) ist bleich und stottert nur, dass “alles in Ordnung” sei und der desolat wirkende Vater Edward (Callum Keith Rennie) spricht überhaupt nicht mit ihr. Die Kleine flüstert ihr zum Abschied ins Ohr, daß ihr Vater sie “in die Hölle schicken” will. Entsetzt verläßt sie das Elternhaus des Mädchens, da sie keine Handhabe gegen die Eltern aufweisen kann, hinterläßt Lilith aber heimlich ihre Telefonnummer. Kurze Zeit später erreicht sie auch schon der Anruf des verängstigenden Kindes. Mit Hilfe des befreundeten Polizisten Mike Barron (Ian McShane) dringt sie in die Wohnung der Sullivans ein. Sie kommt keine Sekunde zu früh: Denn Lilith befindet sich bereits im Backofen ihrer Eltern. Danach versucht sie das einstweilige Sorgerecht für Lilith zu bekommen und hat Erfolg. Die Kleine zieht zu ihr in ihr kleines Häuschen. Doch leider kehrt nun kein Friede in ihr Leben ein, denn kurz darauf ermordet ein Junge aus Liliths Therapiegruppe seine Eltern auf bestialische Weise.
Fazit:
“Fall 39″ ist ein Horrorthriller, der trotz seiner Vorhersehbarkeit unter die Haut geht. Leicht zu durchschauen ist die Handlung schon bald, wenn der Zuschauer schon ob des Namens des Mädchens – Lilith – die Ohren spitzt. Auch in der Fortführung der Handlung wird die Spannung nicht gerade in auf die Spitze getrieben. Trotzdem ist der Thrill vorhanden, der Film handwerklich gut und die Darsteller zeigen – allen voran die kleine Jodelle Ferland – eine gute Leistung.
Phantastik Journal – Wertung: 




Artikel von Helmut Marischka
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