Brown, Dan: Das verlorene Symbol
Dan Browns Symbolologe, Robert Langdon, muss in die „neue“ Welt, nach Washington D.C. reisen, um eine neue Bedrohung abzuwenden. Er wird unter Vortäuschung falscher Tatsachen – er soll für seinen alten Freund Peter Solomon einen Vortrag halten – in die Hauptstadt der USA gelockt und wird dort sogleich mit erschreckenden Ereignissen konfrontiert.
Langdon soll einen Vortrag über die Symbole der Freimaurer halten, als er jedoch in Washington ankommt, findet er keine Zuhörerschaft vor, sondern nur die abgetrennte Hand seines Freundes Solomon, die auch noch so arrangiert ist, dass sie die sogenannte „Mysterien-Hand“ symbolisiert. Die Leiterin einer Spezialeinheit des CIA taucht unvermittelt am Ort des Geschehens auf und nimmt Robert das Heft aus der Hand. Eine Schnitzeljagd durch die ganze Stadt und auch darunter beginnt, denn der Mann, der Langdon nach Amerika gelockt hat, hat sinistere Pläne und ist Willens alles dafür zu tun, damit diese auch umgesetzt werden. Robert bleiben nur zwölf Stunden, um das Schlimmste zu verhindern.
Sprache/Stil
Flüssig und stilsicher, wie man es von Dan Brown gewohnt ist.
Charaktere
Die Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet. Bei dem Antagonisten jedoch beginnt die Charakterisierung und dessen Beweggründe etwas schwächer zu werden, wobei einige der Nebencharaktere vollkommen blass bleiben.
Aufmachung
Hardcover – Â Wachsabdruck eines Symbols auf schwarzem Hintergrund.
Fazit
Zweifellos hat Dan Brown wieder einen sogenannten „Pageturner“ geschrieben. Trotzdem hat der Roman einige Längen – besonders Anfangs kommt er nicht richtig in Schwung. Spannend ist die Story um die Geschichte und Symbole der Freimaurer und deren verborgenes Wirken allemal. Allerdings hat der Roman auch am Ende wieder so seine Schwächen. Brown erklärt, dass Wissenschaft und Religion sich nicht wiedersprechen, kommt aber auf den letzten Seiten etwas ins schwadronieren und mit erhobenen Zeigefinger zu dem Ergebnis, dass nur der Glaube uns zu „besseren“ Menschen macht. Der bisher schwächste Robert Langdon – Roman.
Phantastk Journal – Wertung: 




- Erschienen: Oktober 2009
- ISBN-10: 3-7857-2388-1
- EAN: 9783785723883
- Einband: kartoniert/broschiert
- Erschienen bei: Lübbe
- Seitenzahl: 760
- Gewicht: 989 g
- Sprache(n): Deutsch
- Stilrichtung: Thriller
- Ausstattung: 22 cm
Hinweise
Rezension von: Helmut Marischka
Vielen Dank an den Lübbe Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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